| HISTORIE Die Wurzeln von FLABEG reichen zurück ins Jahr 1882 – und sie sind eng mit der Entwicklung eines ganzen, damals völlig neuen Industriezweiges verbunden. Tatsächlich hat das innovative Gedankengut der Gründerväter sowie dessen stetige Weiterentwicklung in den nachfolgenden Generationen maßgeblich zum heutigen Status Quo am Markt beigetragen: FLABEG teilt sich heute mit sehr wenigen anderen die technologische Pole-Position im globalen Wettbewerb. Wie es dazu kam, erfahren Sie hier in chronologischer Reihenfolge: |
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| 1882 Neugründung der Further Glashütte durch die Brüder Alois und Eduard Kupfer und deren Schwager Sigmund Glaser mit drei Spiegelglasöfen. 1905 Entstehung der „Spiegelglasfabriken Bechmann-Kupfer AG“ durch Zusammenschluss der Spiegelglashütte Furth im Wald und der Firma Bechmann mit dem Verwaltungssitz in Fürth/Bayern. 1919 - 1933 Erweiterung der Produktion durch den Bau der ersten Spiegelwanne und mehreren Schleif- und Polierwerken. 1938 Der Name „Bayrische Spiegelglasfabriken“ wird in „Spiegelglas Union AG“ mit Sitz in Fürth/Bayern geändert. 1947 Gleichzeitige Herstellung von Plan- und Hohlglas durch Vollautomation der Spiegelglaswanne. 1953 Das erste kontinuierlich arbeitende Spiegelbelegeband in Europa wird in Betrieb genommen. Damit gelingt dem Werk Furth im Wald ein einzigartiger Einstieg in die moderne Spiegelfertigung. 1954 Umfirmierung zu „Unionglas AG“. Die Firma Delog wird Hauptaktionär. 1955 Anschaffung des ersten Kantenschleifautomaten. 1956 Errichtung des ersten Biegeofens. 1967 Firma Delog übernimmt die „Unionglas AG“ als Tochterfirma und firmiert zur „Unionglas GmbH“ um. 1970 Die Firma Delog in Gelsenkirchen und Detag in Fürth/Bayern fusionieren zur „Flachglas AG“ mit Sitz in Gelsenkirchen. 1971 Kauf der Firma Schulze in Herford durch die „UnionGlas GmbH“. Fusion der drei bedeutendsten Unternehmen in der Flachglas verarbeitenden Industrie in der Bundesrepublik Deutschland: Unionglas GmbH (Furth im Wald), Westdeutsche Spiegelfabriken GmbH (Sende) und Flabeg GmbH (Fürth). Es erfolgt die Umbenennung zur „Spiegelunion Flabeg GmbH“, das Unternehmen wird eine Tochter der „Flachglas AG“. 1972 Kauf der ersten Aufdampfanlage zur Spiegelbeschichtung. 1976 Beginn der Entwicklung von Solarreflektoren. 1978 Umbenennung des Unternehmens in Flabeg GmbH. 1980 Pilkington übernimmt die „Flachglas AG“; damit wird die „Flabeg GmbH“ ebenfalls Mitglied des weltweit operierenden Pilkington-Konzerns. 1983 Eingang des ersten Großauftrags für Sonnenkollektoren. Der Auftrag für mehrere Millionen D Mark kommt aus Israel, die Kollektoren selbst sind für Kalifornien/USA bestimmt. Weitere 3,5 Millionen Quadratmeter Kollektoren werden nach Kalifornien, Nevada und Spanien geliefert. Inbetriebnahme der ersten Hochleistungskathodenzerstäubungsanlage zur Fertigung von Chromgläsern. 1989 Kauf der zweiten Sputteranlage für Chrom- und Blautonkalotten und einer Elektronenstrahlbeschichtungsanlage (ESB) für Antireflexbeschichtung. 1990 Neubau eines vollautomatischen Belegebandes zur nass-chemischen Versilberung von gebogenen Gläsern (Kalotten und Solarreflektoren). 1991 Einführung des Senkbiegens für Kalotten. 1992 Kauf der ersten Sputteranlage für ITO- (Indium-Zinn-Oxyd) und Antireflexbeschichtungen. 1993 – 1995 Kauf der Firmen GMC (USA), Midland (GB) und Lavet (I), um den Kalottenabsatz in den Märkten zu sichern. 2000 FLABEG löst sich durch Management-Buy-out aus der Pilkington-Gruppe und wird zur eigenständigen Flabeg GmbH & Co. KG. 2003 Übernahme des Autospiegelgeschäfts der „Schott Spezialglas GmbH“. Übernommen werden die Produktionsanlagen für Kalotten von Schott am Standort Grünenplan (Niedersachsen) sowie Geschäftsanteile der ungarischen Tochtergesellschaft in Mátészalka mit der dortigen Autospiegel-Fertigung. 2004 Gründung eines Joint Ventures in China Einführung hydrophiler und blendarmer Spiegelgläser Steigerung der Produktionskapazitäten durch den Kauf von Maschinen der Firma Prinzoptics und die damit übernommenen Produktionsvolumina . 2006 Akquisition der TFC Corporation (USA) und Optimierung der globalen Produktion und weltweiten Logistik. 2007 Verdoppelung der Kapazität für Solarreflektoren; Erwerb der Niederlassungen der HIRTZ-Gruppe in Frankreich, Italien und der Tschechischen Republik und damit Erweiterung auf elf Standorte weltweit 2008 Übernahme von Naugatuck Glass (USA) und damit Ausbau der Kompetenzen in der Verarbeitung von Dünnglas. 2009 Werkseröffnung von FLABEG Solar US Corporation in Pittsburgh (USA) zur Herstellung von Solarspiegeln für alle CSP-Applikationen (Solartürme, Dish-Systeme, Parabolrinnen) Zusätzliche Erweiterung der Kapazitäten für Solarspiegel in Europa. Weltweite Trennung der Geschäftsbereiche Solar und Automotive/Technisches Glas Am Standort Furth in Wald werden die Kernkompetenzen Automotive und Technisches Glas in die FLABEG Deutschland GmbH umfirmiert. |
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